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Kreispokal Männer | Rabenschwarzer Tag für den LSV

Das Pokal-Team, bestehend aus Spielern der 2. und 3. Männermannschaft, war heute beim SV Mittweidatal 06 Raschau-Markersbach gefordert. Im Pokal-Halbfinale präsentierte man sich jedoch von einer lange nicht mehr gesehenen Seite und schied so zurecht aus dem laufenden Kreispokal-Wettbewerb aus.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Diese Weisheit kann von den Lößnitzern in dieser Saison getrost auf den Pokal des Altkreises Aue-Schwarzenberg angewendet werden. Man genoss im Achtelfinale ein Freilos und gelangte durch den Nichtantritt des Viertelfinal-Gegners ins Halbfinale. Ohne ein einziges Spiel zu bestreiten. Heute trat man nun zum ersten Pokalspiel dieser Saison an. Die Gegner aus Raschau-Markersbach haben stattdessen bereits zwei gewonnene Auswärtsspiele zu verbuchen.

Auswärts beim SV Mittweidatal 06 wollten die Lößnitzer im Halbfinal-Spiel auch sportlich mitmischen. Während man anfangs noch scherzte heute wieder nicht spielen zu können, sah es zu Spielbeginn beinahe danach aus. Es taten sich allmählich Zweifel auf, ob das Spiel ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Denn die Kegelstellautomaten stellten nicht die Abräumer-Bilder auf, die eigentlich stehen müssten. So kam es gleich im ersten Durchgang zu Unterbrechungen mehrerer Minuten. Der Fehler konnte glücklicherweise eingedämmt werden, durchzog aber punktuell auch das restliche Spiel. Verständlich, dass da bei manchem die Nerven schwanden.

 

Turnier beim

Lößnitzer SV 1847

Viertelfinale
V A Ges.
1 SV Raschau-Markersbach 1.398 595 1.994
2 Lößnitzer SV 1847 1.230 509 1.739

 

Bemerkung: Es waren 2 Mannschaften startberechtigt. Platz 1 qualifizierte sich für das Finale am 18.05.2019 in Breitenbrunn und ist hervorgehoben.


Im Spiel selbst stand dem Tabellendritten der Kreisliga die jüngste und damit auch unerfahrenste Mannschaft des Kreises gegenüber. Dieser Klassenunterschied wurde gepaart mit einem schlechten Tag der Lößnitzer leider deutlich sichtbar. Marcus Stieberger (489) hielt im ersten Durchgang mit Tino Gladewitz (500) noch gut mit. Anschließend bekleckerte sich aber kein Lößnitzer mehr mit Ruhm: Steffen Meinel brachte mit 60 Kugeln 209 Kegel zu Fall und wurde gegen Lukas Tetzner ausgewechselt. Zusammen erspielten beide 442 Holz. Das folgende Geschwister-Duell war keineswegs besser anzusehen: Patrick Reimann (427) und Pascal Reimann (381) besiegelten das verdiente Pokalaus und gleichzeitig das Ende eines der schlechtesten Spiele seit Ewigkeiten. Glückwunsch dem besseren Team zum Sieg auf einer anspruchsvollen 2-Bahnanlage und viel Erfolg im Pokalfinale!